+++  Brandoberndorfer Lauf-Treff weiht Sitzgruppe ein  +++     
     +++  Mehrzweckhalle Brandoberndorf  +++     
     +++  Programm Ferienspiele 2017  +++     
     +++  „Kleine Lebensretter“ in der Kita ausgebildet  +++     
     +++  25-jähriges Dienstjubiläum Petra Wißemborski  +++     
     +++  Solarkataster Hessen  +++     
     +++  Der Nikolaus war da!  +++     
     +++  So gut schmeckt der Herbst  +++     
Link verschicken   Drucken
 

Jahreshauptversammlung der Feuerweher Hasselborn

Waldsolms, den 05.04.2017

Waldsolms-Hasselborn (ho) Zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hasselborn konnte der Vorsitzende Reiner Grün neben Bürgermeister Bernd Heine auch Ortsvorsteher Andreas Speier und den stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Stefan Hammer herzlich willkommen heißen. Berichte und Ehrungen waren die wichtigsten Tagesordnungspunkte.


"In der Einsatzabteilung leisten zur Zeit 15 aktive Kameraden ihren Dienst, davon sind 2 Frauen", vermeldete Wehrführer Torsten Krah. Das abgelaufene Jahr 2016 wäre für die Einsatzkräfte ruhig verlaufen, es gab "nur" einen Brandeinsatz, eine technische Hilfeleistung, einmal Hilfemaßnahmen nach einem Lkw-Unfall, zweimal gab es unklare Rauchentwicklung sowie dreimal Fehlalarme. Für die Einsatzkräfte gab es außerdem 18 Übungsabende und einen Durchgang der Atemschutzträger in der Atemschutzstrecke in Usingen. Ferner gab es für einige Kameraden Fortbildungen; so besuchte Christian Mettler einen Grundlehrgang, René Opitz einen Sprechfunker- und einen Maschinistenlehrgang, sowie Frauke Zabbai einen Atemschutzlehrgang. Die Führungs- und Stabslehre für Leitungskomponenten  der unteren, mittleren und oberen Katastrophenschutzbehörde III besuchte Reiner Grün.


Jugendfeuerwehrwartin Nicole Zorn berichtete von der Jugendfeuerwehr Hasselborn, die zur Zeit aus drei jugendlichen zwischen  11 und 15 Jahren besteht. Insgesamt wurden von den Nachwuchsbrandschützern zirka 30 Stunden praktische Übungen und theoretische Unterrichte sowie 26 Stunden  allgemeine Jugendarbeit abgeleistet. Außerdem wurden von den Jugendlichen die ausgedienten Weihnachtsbäume eingesammelt, die Rettungswache des Roten Kreuzes in Kraftsolms besucht und am Delegiertentag der Jugendfeuerwehren des Feuerwehrverbandes Wetzlar in Edingen teilgenommen. Ferner wurde wieder ein Zeltlager der Gemeinde  veranstaltet, eine Nachtwanderung zum Bauhof in Brandoberndorf gemacht, wo eine Fettexplosion demonstriert wurde. Der Martinsumzug wurde von der Jugendwehr mit Fackeln begleitet, Jahresabschluss war die gemeinsame Weihnachtsfeier aller Waldsolmser Jugendfeuerwehren mit selbstgemachter Pizza in Kraftsolms.   


Der Vorsitzende lobte: "Der Mitgliederstand der Freiwilligen Feuerwehr Hasselborn pendelt gleichbleibend um 132 Personen. Wenn wir auch ein relativ kleiner Verein sind, so finden sich doch viele Mitglieder immer wieder dazu bereit, Verantwortung zu übernehmen. Da vieles im Verein gemeinsam gemacht wird, scheitert  ein Vorhaben nicht an der Bereitschaft des Tuns, sondern oft am Faktor Zeit". 


An Vereinsaktivitäten im Berichtsjahr 2016 zählte der Vorsitzende auf: das Ostereiersuchen für die Kinder im März und Teilnahme an den Ferienspielen im Juli, die beiden Tage der offenen Türen im August und den Martinsumzug und Volkstrauertag im November. Auch 2017 sollen das traditionelle Ostereiersuchen am Ostermontag (17. April) und die Nikolausveranstaltung am 6. Dezember wieder stattfinden.


Ehrungen
Für 25jährige Mitgliedschaft wurden geehrt Karl-Heinz Halfen, Heidi Lautenschläger und Wolfgang Lautenschläger, für 40 Jahre im Verein Wolfgang Opitz, Manfred Zorn und Wolfram Teschner, sowie Walter Kokot und Erhard Teschner für 50jährige Mitgliedschaft. 


Bürgermeister Bernd Heine (SPD) überbrachte die besten Grüße von Gemeinde sowie den Gemeindegremien und dankte für die gute Zusammenarbeit. Er betonte, dass 99,99 Prozent aller Menschen froh sind wenn die Feuerwehr kommt, wenn sie gebraucht wird. Aber zunehmend würden  Rettungskräfte während ihres Einsatzes  von Gaffern kritisiert, beleidigt, behindert oder gar körperlich bedroht, was für die Einsatzkräfte nicht weiter hinzunehmen wäre. Die Gemeinde würde 2017 rund 260.000 Euro in den Brandschutz investieren.

 

Text und Foto: Hans Werner Homberg